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Märchen und Mythen rund um das Weihnachtsfest
| An dieser Stelle möchte ich Ihnen einige schöne Weihnachtsmärchen vorstellen. Die Märchen sind hier jeweils nur kurz angerissen. Wenn Sie das Märchen weiterlesen möchten, klicken Sie bitte auf den "Weiterlesen"-Link. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen! |
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Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
(... Du bist nicht allein ...)
Es war so gräßlich kalt; es schneite, und es begann dunkler Abend zu werden; es war auch der letzte Abend des Jahres, Silvesterabend. In dieser Kälte und in diesem Dunkel ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen; ja, sie hatte ja freilich Pantoffeln angehabt, als sie von zu Hause kam, aber was konnte das helfen? ...
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Der Tannenbaum
(... sei achtsam mit Deinen Wünschen ...)
Draußen im Walde stand ein niedlicher, kleiner Tannenbaum; er hatte einen guten Platz, Sonne konnte er bekommen, Luft war genug da, und ringsumher wuchsen viel größere Kameraden, sowohl Tannen als Fichten. Aber dem kleinen Tannenbaum schien nichts so wichtig wie das Wachsen; er achtete nicht der warmen Sonne und der frischen Luft, er kümmerte sich nicht um die Bauernkinder, die da gingen und plauderten, wenn sie herausgekommen waren, um Erdbeeren und Himbeeren zu sammeln ...
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Einsam am Heiligen Abend
(... denke an Deinen Nächsten ...)
Jedesmal wenn Weihnachten kommt, muß ich an Herrn Sörensen denken. Er war der erste Mensch in meinem Leben, der ein
einsames Weihnachtsfest feierte, und das habe ich nie vergessen können. Herr Sörensen war mein Lehrer in der ersten Klasse. Er war gut, im Winter bröselte er sein ganzes Frühstücksbrot für die
hungrigen Spatzen vor dem Fenster zusammen. ...
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Es war der Heilige Abend
(... auch heute gibt es noch Wunder ...)
Es war der Heilige Abend. Die kleine Sarah wartete aufs Christkind.
Gemeinsam mit ihrem größeren Bruder. Eigentlich war das gar nicht ihr Bruder. Aber die Mama hatte gesagt, daß er jetzt ihr neuer Bruder sei. Genauso, wie sie zu dem fremden Mann, der jetzt mit in ihrem Haus wohnte, Papa sagen mußte. Obwohl der garnicht ihr Papa war. Ihr Papa war weg ...
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Die schlesische Weihnacht
(... Zauber der Stunden ...)
Eigentlich fing es damit an, daß Mutter den Lebkuchenteig anrührte, lange vor dem Fest. So richtig gute Lebkuchen brauchten nach dem Backen schon eine geraume Weile, ehe sie weich und saftig wurden. Allein schon der Duft, der die Küche einhüllte, Kardamon und Zimt, Honig und viele Gewürze, die man als Kind ja nicht so genau definieren konnte ...
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Die schlesische Weihnacht
(... Die Heilige Barbara und vom Brauchtum, Barbarazweige zu schneiden ...)
»Morgen ist Barbaratag«, sagt die Mutter zu den Kindern, »wir wollen nicht vergessen, die Barbarazweige zu schneiden.« »Warum macht man das?« fragen die Kinder. Da erzählt die Mutter ...
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Der Weihnachtsesel
(... tierisches Glück ...)
Dick und schwer purzelten die Schneeflocken vom grauen Himmel herab. Es war kalt und Dunja fror in ihrem dünnen Mäntelchen. Aber das machte ihr nur wenig aus. Sie hatte jetzt einfach keine Zeit, um auf die Kälte zu achten und auch nicht auf das lustige Tanzen der Schneeflocken ...
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Puck Kraienfoot
(... warum man besser nicht wetten soll ...)
Ganz hinten an der Heide, wo sich Fuchs und Has im Mondschein begegnen, liegt ein ganz barbarischer Heidberg.
Oben auf seinem Kopfe steht eine großmächtige Fuhre, die größte weit und breit. Man kann sie weit sehen, und die Bauern richten sich nach ihr, wenn sie über die Heide fahren. ...
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