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Allgemeine Märchen
| Eine märchenhafte Welt — dies spiegeln die folgenden Märchen dar. Die Märchen sind hier jeweils nur kurz angerissen. Wenn Sie das Märchen weiterlesen möchten, klicken Sie bitte auf den "Weiterlesen"-Link. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen! |
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Welpen zu verkaufen
(... wenn doch nur alle so denken würden ...)
Ein Ladenbesitzer heftete ein Schild über seiner Tür an, auf dem stand "Welpen zu verkaufen". Schilder wie dieses haben eine große Anziehungskraft auf kleine Kinder, bald darauf erschien ein kleiner Junge: "Wieviel wollen Sie für einen Welpen?" ...
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Freundschaft
(... es lohnt sich mal drüber nachzudenken ...)
Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte. Sein Vater gab ihm einen Sack voll Naegel und sagte ihm, er muesse jedes Mal, wenn er die Geduld mit jemanden verliert, einen Nagel in den Gartenzaun schlagen ...
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Schneeweißchen und Rosenrot
(... alt und doch wunderschön ...)
Eine arme Witwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das eine weisse, das andere rote Rosen: und sie hatte zwei Kinder, die glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hiess Schneeweisschen, das andere Rosenrot ...
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Das Waldhaus
(... so lernt man Tiere zu achten ...)
Ein armer Holzhauer lebte mit seiner Frau und drei Töchtern in einer kleinen Hütte an dem Rande eines einsamen Waldes. Eines Morgens, als er wieder an seine Arbeit wollte, sagte er zu seiner Frau: "Lass' mir mein Mittagbrot von dem ältesten Mädchen hinaus in den Wald bringen, ich werde sonst nicht fertig. Und damit es sich nicht irrt", setzte er hinzu, "will ich einen Beutel mit Hirse mitnehmen und die Körner auf den Weg streuen ..."
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Die Gänsemagd
(... mein Lieblingsmärchen ...)
Es lebte einmal eine alte Königin, der war ihr Gemahl schon lange Jahre gestorben, und sie hatte eine schöne Tochter. Wie die erwuchs, wurde sie weit über Feld an einen Königssohn versprochen. Als nun die Zeit kam, wo sie vermählt werden sollten und das Kind in das fremde Reich abreisen musste, packte ihr die Alte gar viel köstliches Gerät und Geschmeide ein, Gold und Silber, Becher und Kleinode, kurz alles, was nur zu einem königlichen Brautschatz gehörte, denn sie hatte ihr Kind von Herzen lieb ...
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Brüderchen und Schwesterchen
(... füreinander einstehen ...)
Brüderchen nahm sein Schwesterchen an der Hand und sprach: „Seit die Mutter tot ist,
haben wir keine gute Stunde mehr - die Stiefmutter schlägt uns alle Tage, und wenn wir
zu ihr kommen, stösst sie uns mit den Füssen fort ...
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Das versteinerte Mädchen
(... gehört der Natur ...)
Im Obenauf des kristallklaren Flusses lebte einst der Indianerstamm der Ankara. In einem Wigwam wuchs ein schönes Mädchen heran. Alle sahen es gern. Aber das Mädchen wich den Menschen aus. Jeden Morgen rief es sein schwarzweißes Hündchen und verschwand mit ihm im Wald oder in der Prärie. Dort unterhielt es sich mit den Vögeln und den Tieren, mit den Blumen und den Bäumen ...
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Der Zauberhut
(... warum man Geschenke achten soll ...)
Ein Jäger namens Kejan fand eines Tages in einer seiner Fallen einen wunderschönen Silberfuchs, der mit seinen Hinterläufen gefangen war. Er wollte ihn töten, aber da bat der Fuchs mit menschlicher Stimme: "Lass mich leben, Jäger, es soll dein Schaden nicht sein. Ich werde dich reich belohnen." ...
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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
(... warum Habgier nicht gut ist ...)
Es war einmal eine arme Frau, die bekam ein Söhnlein, und weil es eine Glückshaut umhatte, als es zur Welt kam, so ward ihm geweissagt, es werde im vierzehnten Jahr die Tochter des Königs zur Frau haben. Es trug sich zu, dass der König bald darauf ins Dorf kam, und niemand wusste, dass es der König war, ...
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Der Geist im Glas
(... ohne Fleiß, keinen Preis ...)
Es war einmal ein armer Holzhacker, der arbeitete vom Morgen bis in die späte Nacht. Als er endlich etwas Geld zusammengespart hatte, sprach er zu seinem Jungen: "Du bist mein einziges Kind, ich will das Geld, das ich mit saurem Schweiß erworben habe, zu deinem Unterricht anwenden; lernst du etwas Rechtschaffenes, so kannst du mich im Alter ernähren, wenn meine Glieder steif geworden sind und ich daheim sitzen muss." ...
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Jorinde und Joringel
(... ohne Fleiß, keinen Preis ...)
Es war einmal ein altes Schloss mitten in einem grossen, dicken Wald, darin nen wohnte eine alte Frau ganz allein, das war eine Erzzauberin. Am Tage machte sie sich zur Katze oder zur Nachteule, des Abends aber wurde sie wieder ordentlich wie ein Mensch gestaltet. Sie konnte das Wild und die Vögel herbeilocken, und dann schlachtete sie's, kochte und briet es ...
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Das Land der ewigen Finsternis
(... Wünsche werden wahr ...)
Es ist schon lange, lange her, da lebte im hohen Norden ein Mann mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn. Der Mann war im Grunde kein schlechter Kerl, wäre er nur nicht so schrecklich eifersüchtig gewesen. Er quälte seine Frau mit seiner Eifersucht, obwohl er dafür überhaupt keinen Grund hatte, und schlug sie sogar. Die Frau ertrug das eine Zeitlang geduldig, aber dann fühlte sie sich immer unglücklicher ...
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Das Zauberpferdchen
(... es ist nicht immer so, wie es scheint ...)
In einer Stadt wohnte ein reicher Kaufmann, der hatte hinter seinem Haus einen grossen, prächtigen Garten, in dem auch ein Stück Land mit Hirse bebaut war. Eines Tages spazierte er in seinem Garten und sah zu seinem grossen Ärger, dass ein Teil des Hirse landes von frecher Diebshand abgegrast worden war. Er beschloss, den Dieb zu fangen und streng zu bestrafen ...
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Die sechs Schwäne
(... alles wird gut ...)
Es jagte einmal ein König in einem großen Walde und jagte einem Wild so eifrig nach, daß ihm niemand von seinen Leuten folgen konnte. Als der Abend herankam, hielt er still und blickte um sich; da sah er, dass er sich verirrt hatte. Er suchte einen Ausgang, konnte aber keinen finden. Da sah er eine alte Frau mit wackelndem Kopfe, die auf ihn zukam; das war aber eine Hexe ...
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Der standhafte Zinnsoldat
(... altbekannt und wunderschön ...)
Es jagte einmal ein König in einem großen Walde und jagte einem Wild so eifrig nach, daß ihm niemand von seinen Leuten folgen konnte. Als der Abend herankam, hielt er still und blickte um sich; da sah er, dass er sich verirrt hatte. Er suchte einen Ausgang, konnte aber keinen finden. Da sah er eine alte Frau mit wackelndem Kopfe, die auf ihn zukam; das war aber eine Hexe ...
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